Dicht

© Sargnagel/Rowohlt Verlag

Der vor gut einem Jahr erschienene Debüt-Roman „Dicht: Aufzeichnungen einer Tagediebin“ ist mehr ein überdimensionaler Blogeintrag als eine klassische Romangeschichte. Er ist wienerisch, unglaublich und bringt zum Lachen und Weinen. Perfekt für Fans vom hingerotzten Wien und Alltagsgeschichten. 

„Dicht“ weiterlesen

Schlaflos in der Josefstadt

© Reclam

Fast 100 Jahre ist es her, dass der Arzt Fridolin des Nächtens durch den achten Bezirk streifte, sich am Gallitzinberg (heute eher unter dem Namen Wilhelminenberg bekannt) auf einen geheimen Ball einschlich und dabei die gehobene Wiener Gesellschaft empörte. In der »Traumnovelle« erforscht Arthur Schnitzler die erotische Psychologie einer gutbürgerlichen Ehe bzw. eines gutbürgerlichen Ehemannes der 1920er-Jahre.


„Schlaflos in der Josefstadt“ weiterlesen

Verliebt am Alsergrund

Die dem Roman seinen Namen gebende Stiege im 9. Bezirk. Fotocredit: Wikimedia / Welleschik

Heimito von Doderers Opus Magnum »Die Strudlhofstiege« ist nicht nur ein absoluter Klassiker der österreichischen Literatur, sondern auch die wahrscheinlich beste Seifenoper in Buchform, die ich jemals gelesen habe. Auf dieser literarischen Wanderung zwischen Alserbachstraße, Liechtenthal- und Boltzmanngasse ist man bald mitgerissen von den Irrungen und Wirrungen, die die Figuren durchleben.


„Verliebt am Alsergrund“ weiterlesen

Wien (ge)lesen

Grafik © Julia Herrele

Wien in der Literatur, die Literatur in Wien. Wir begeben uns auf die Spuren dieser Beziehung. Tauche mit ein, lies Bücher mit uns und finde die Straßen wieder. Zum Beginn: Wie schaut das Verhältnis zwischen Literatur und Wien eigentlich aus?


„Wien (ge)lesen“ weiterlesen