Post aus: Curacao

Foto © Steffi Braunisch

Curacao, da denkt man an blauen Likör in Cocktails. Wenn man weiter überlegt, wo der Likör herkommt, kommt man aber schnell zu weißen Stränden und blauem Meer. Karibik-Kitsch und Urlaub für die Seele eben. Die Insel verspricht aber nicht nur das, sondern landschaftliche Vielfalt, Großstadtleben und versteckte Schönheiten.,


„Post aus: Curacao“ weiterlesen

Slash 2021 – Gestern, Heute und Morgen

Das /Slash Festival von 23. September bis 3. Oktober ist dieses Jahr wieder als kulturelles Chamäleon unterwegs gewesen, dessen Blicke durch Raum und Zeit und in alle Richtungen schweifen ließ. Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit wurden hierbei genauestens unter die Lupe genommen, und zwar nicht nur in Hinblick auf die Produktionsjahre der gezeigten Filme, sondern auch bezüglich ihrer Themenbereiche.


„Slash 2021 – Gestern, Heute und Morgen“ weiterlesen

Die Drehbuchautorinnen von “Melanin Scripts” mischen die deutschsprachige Filmszene auf

Fotos © Elodie Grethen / Ina Aydogan

2020 haben die österreichischen Drehbuchautorinnen Malina Nwabuonwor und Marie Noel ein gemeinsames Schreibkollektiv gegründet. Ihr Ziel: Filme und Serien mit komplexen Schwarzen Protagonist:innen auf große und kleine Bildschirme zu bringen. Mit uns sprechen sie über das Handwerk des Skript-Writings, eine sich rasant wandelnde Filmbranche, und eine vielversprechende “Harry Potter” Spin-off Idee.


„Die Drehbuchautorinnen von “Melanin Scripts” mischen die deutschsprachige Filmszene auf“ weiterlesen

Dicht

© Sargnagel/Rowohlt Verlag

Der vor gut einem Jahr erschienene Debüt-Roman „Dicht: Aufzeichnungen einer Tagediebin“ ist mehr ein überdimensionaler Blogeintrag als eine klassische Romangeschichte. Er ist wienerisch, unglaublich und bringt zum Lachen und Weinen. Perfekt für Fans vom hingerotzten Wien und Alltagsgeschichten. 

„Dicht“ weiterlesen

Ich fühl mich so “bläh“  

Foto © Kinga Cichewicz auf Unsplash

Zwischen 300,000 und 500,000 Wörter umfasst die deutsche Sprache, und keines davon kann beschreiben, was viele von uns in der (hoffentlich) letzten Phase dieser Pandemie fühlen. Selbst das sonst universell einsetzbare “grantig“ reicht nicht aus, um dieser anhaltenden, vagen “bläh“-Stimmung gerecht zu werden. Wir versuchen, dem namenlosen Pandemiegefühl auf den Grund zu gehen.


„Ich fühl mich so “bläh“  „ weiterlesen

Schlaflos in der Josefstadt

© Reclam

Fast 100 Jahre ist es her, dass der Arzt Fridolin des Nächtens durch den achten Bezirk streifte, sich am Gallitzinberg (heute eher unter dem Namen Wilhelminenberg bekannt) auf einen geheimen Ball einschlich und dabei die gehobene Wiener Gesellschaft empörte. In der »Traumnovelle« erforscht Arthur Schnitzler die erotische Psychologie einer gutbürgerlichen Ehe bzw. eines gutbürgerlichen Ehemannes der 1920er-Jahre.


„Schlaflos in der Josefstadt“ weiterlesen

Die Zöchlings und ihre Galerien

Foto © Sofie Wünsch

Schottentor. Raus aus der Bim, zu Fuß in Richtung Freyung schlendern. Schräg gegenüber des Bank Austria Kunstforums, Eckpunkt Freyung 1 – Strauchgasse 1, spielt sich die fabelhafte Welt des Kunsthandels der Zöchlings ab. Komm‘ mit zu einem Gespräch mit Werner Zöchling über Alte Meister:innen, nervige Banken und über die Do’s und Dont’s im Leben als Galerist:in.


„Die Zöchlings und ihre Galerien“ weiterlesen

Post aus: Basel und Zürich

Wir waren nicht in der Schweizer Hauptstadt Bern, sondern in Zürich (von dem viele glauben, dass es die Hauptstadt ist), und in Basel (der kulturellen Hauptstadt des Landes). Knapp eine Stunde Zugfahrt voneinander entfernt, eignen sich Zürich und Basel perfekt für einen Städtetrip am verlängerten Wochenende – besonders für jene, die die Berge lieben und abends einen Apéro in einer trendy Bar am Seeufer trinken möchten.


„Post aus: Basel und Zürich“ weiterlesen

Post aus: Kefalonia

Wenige Orte verdienen das Prädikat „traumhaft“. Kefalonia, die griechische Insel nördlich von Zakynthos, ist einer davon. Einsame Buchten, glasklares Wasser und die hervorragende mediterrane Küche machen es einem leicht, den Alltagsstress hinter sich und die Seele baumeln zu lassen. Wir verraten euch, wo es auf der kleinen Ionischen Insel am allerschönsten ist.


„Post aus: Kefalonia“ weiterlesen

Verliebt am Alsergrund

Die dem Roman seinen Namen gebende Stiege im 9. Bezirk. Fotocredit: Wikimedia / Welleschik

Heimito von Doderers Opus Magnum »Die Strudlhofstiege« ist nicht nur ein absoluter Klassiker der österreichischen Literatur, sondern auch die wahrscheinlich beste Seifenoper in Buchform, die ich jemals gelesen habe. Auf dieser literarischen Wanderung zwischen Alserbachstraße, Liechtenthal- und Boltzmanngasse ist man bald mitgerissen von den Irrungen und Wirrungen, die die Figuren durchleben.


„Verliebt am Alsergrund“ weiterlesen