Wie schön sind eigentlich Buchhandlungen? 5 Empfehlungen, Teil 1

In love with Buchhandlungen. Foto: Alfons Morales auf Unsplash

Hältst du gerade dein Smartphone in der Hand und befindest dich im Warenkorb eines Online-Shops, in dem du dir ein, zwei neue Bücher bestellen möchtest? Klickst du gleich auf „Bezahlen“? Halt, warte! Lass es sein. Nichts kann einen Besuch in einer waschechten Buchhandlung ersetzen. Wirklich, nichts. Auch mit Maske und 2G. Lies‘ dir unsere Empfehlungen für fünf Wiener Buchhandlungen durch, such‘ dir mindestens eine davon aus und geh‘ hin. Es zahlt sich aus, versprochen.


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Wer findet den Aal?

Janine Adomeits „Vom Versuch, einen silbernen Aal zu fangen“, erschienen im dtv Verlag

Vom Versuch, einen Aal zu fangen klingt, rein vom Titel her, wie ein nettes Buch. Ein nettes Buch, von Träumen und dem Wunsch nach einem besseren Leben, zumindest kann man so den Aal interpretieren. Janine Adomeit erzählt einem aber nicht, wo der Aal herkommt, für was er steht, oder wie man ihn finden kann. Stattdessen sind die Träume zerplatzt und man findet sich in einem verlorenen Gebiet wieder.


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Der lange Schatten der Anti-Impfbewegung

Heinrich Hoffmans „Suppenkasper“

Es werden langsam viele Stimmen laut, die ganz korrekt aufzeigen, dass die Antiimpfbewegung eine Vielzahl an fragwürdigen historischen Wurzeln hat: Nationalismus, Antisemitismus, rassistisches Übermenschengedankengut und das alles natürlich garniert mit einer Prise von Verschwörungstheorien und bürgerlichem Verständnis von Wohlstandsrebellion. Ich möchte mich hier nun darin versuchen, daraus ein ganzheitlich, kulturgeschichtliches Bild zu zeichnen.


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„Wir suchen unsere eigene Insel“

Birgit Kellner und Christian Schlechter
Foto: Igor Ripak

Wie erreicht man das Publikum mit einer Kunstform, die oft missverstanden wird? Mit ihrem Figuren- und Objekttheater-Kollektiv Spitzwegerich versuchen Birgit Kellner und Christian Schlechter genau das. „Puppentheater“ ist tatsächlich das falsche Label für die imposanten Erzählungen, die sie mithilfe von abstrakten Figuren, Musik, Text, Schauspiel, Live-Zeichnung, Projektion und Tanz zum Leben erwecken. In unserem Gespräch geht es um die feine aber kleine Wiener Figurentheaterszene, ein Aufbrechen hierarchischer Theaterstrukturen, und das ungeplant zeitgemäße Stück „Finstergewächs“.


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Winterschlaf im etc. Magazin

Foto: Annie Spratt auf Unsplash

Wir drücken, wie jedes Mal in dieser Jahreszeit, den Pauseknopf. In den kommenden Tagen und Wochen ruhen wir uns aus und sammeln Kraft für ein grenzgeniales 2022. Wir blicken auf ein aufregendes Jahr zurück: Nicht nur unsere jüngste Rubrik „Wien lesen“ haben wir im Frühjahr in die Welt gesetzt, nein, sogar einen Relaunch unseres Magazins haben wir im Herbst aus unseren Ärmeln gezaubert! Liebe Leser:in, wie schön, dass du bei all dem hautnah mit dabei warst. Wir freuen uns auf neue Themen, neue Aufgaben, neue Wiener G’schichtln im kommenden Jahr. Wir sagen DANKE und wünschen angenehme Feiertage und einen smoothen Rutsch ins Neue Jahr. Bleib‘ gesund!

Der nächste Artikel im etc. Magazin erscheint am 10. Jänner 2022. Bussi.