Sommerpause

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Liebe:r Leser:in, wir machen Sommerpause! Im August konzentrieren wir uns aufs Eisessen, aufs Buch-am-Strand-Lesen, aufs Nichtstun. Unser nächster Artikel zur Wiener Kunst und Kultur erscheint am 5. September. Du kannst dich derweil gerne durch unser Online-Magazin wurschteln: Lies unsere Beiträge nach Rubriken oder Autor:innen sortiert, oder scroll dich einfach durch. Begleite uns gerne auch auf Instagram, da sind wir auch im August aktiv. Mach’s gut und au revoir!

Sommer in Wien – Kontextualisierung einer Zeitlosigkeit

© Midjourney AI, Prompt „Summer in the Lost Future“

Der Sommer ist in den Großstädten eher weniger reizvoll verortet, viel lieber flüchtet man aufs Land, in die Berge oder ans Meer. Doch Wien ist selbst trunken-rührselig nah am Wasser gebaut und sonst auch nicht der schlechteste Ort die brütend heiße Jahreszeit zu verbringen. Ein Versuch, den Sommer in Wien zu verorten, zu verzeitlichen.


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„Wenn sie einen Typen kriegen wollen, werden sie auf einmal gläubig und schreiben an Gott“

Foto © Anna Konrath

Kaum ein Tag vergeht in Wien ohne Poetry-Slam, während der Tagebuch Slam noch nischigen Kultcharakter genießt. Diana Köhle hat das Format, bei dem Menschen jeden Alters die intimsten, lustigsten oder auch köstlich banalsten Einträge aus ihren Jugendtagebüchern auf der Bühne vorlesen, in Österreich etabliert. Sie erzählt uns, warum das Tagebuchschreiben während ihrer Kindheit in der Tiroler Provinz zum Rettungsanker wurde, was sie dank Tagebuch Slam über pubertäre Paarungsversuche und in Vergessenheit geratene Verhütungsmethoden gelernt hat, und welchem groben Missverständnis ihre schärfsten Kritiker:innen aufliegen.


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Herzensbund

T.J. Klune, „Mr. Parnassus‘ Heim für magisch Begabte“, auf Deutsch erschienen im Heyne Verlag

Auf Social Media, wie etwa Instagram (Bookstagram) oder TikTok (BookTok), sieht man es immer wieder, überall stehen fünf oder mehr Sterne daneben. Oft fällt das Wort „Herzensbuch“ und nun, nachdem ich es gelesen – nein, verschlungen – habe, kann ich es bestätigen: Das Buch Mr. Parnassus‘ Heim für magisch Begabte von T.J. Klune ist genau solches und sollte von so vielen Menschen wie möglich gelesen werden.


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Poppitz – Hölle Urlaub

© Dor Film

Der Sommer 2002 war in vielen Belangen seltsam. Ein Detail, an das ich mich noch genau erinnere war, dass es auch der erste Sommer war, in dem ich allein ins Kino ging. Ein Gymnasiast, der unweit von Zuhause (es gab ja noch die kleinen Kinos wie das „Auge Gottes“), mutig allein ins Kino ging, um eine österreichische Komödie zu sehen. Es war Poppitz.


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