Wie schön sind eigentlich Buchhandlungen? 5 Empfehlungen, Teil 1

In love with Buchhandlungen. Foto: Alfons Morales auf Unsplash

Hältst du gerade dein Smartphone in der Hand und befindest dich im Warenkorb eines Online-Shops, in dem du dir ein, zwei neue Bücher bestellen möchtest? Klickst du gleich auf „Bezahlen“? Halt, warte! Lass es sein. Nichts kann einen Besuch in einer waschechten Buchhandlung ersetzen. Wirklich, nichts. Auch mit Maske und 2G. Lies‘ dir unsere Empfehlungen für fünf Wiener Buchhandlungen durch, such‘ dir mindestens eine davon aus und geh‘ hin. Es zahlt sich aus, versprochen.


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Ausrasten

„Ausrasten“ von Christopher Wurmdobler, erschienen im Czernin Verlag

Was haben eine misanthrope Tierärztin, ein polyamoröser Polizist, eine arrogante Galeristin, ein Schwein namens Mathilda und eine Bobo-Familie gemeinsam? Zunächst nicht viel, wie es scheint, außer, dass sie alle in Wien leben und ein wenig skurril sind. Aber wie es oftmals so ist, hängt alles am Ende doch irgendwie zusammen. Christopher Wurmdobler hat es mit seinen erquickenden Kurzgeschichten aus Wien geschafft, meine Mundwinkel wild und ausgelassen tanzen zu lassen. Wenn du Wien, Lesen und Lachen liebst, kann ich dir das Buch „Ausrasten“ von Christopher Wurmdobler wärmstens empfehlen.


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Hinterland: Ganz schön schräg

„Hinterland“ © Constantin Film

So wirklich gut geht’s mir nicht, als ich aus dem Kinosaal gehe, nachdem ich mir Stefan Ruzowitzkys „Hinterland“ angesehen habe. „Irgendwie weird“, denke ich – und das eigentlich schon den ganzen Film hinweg. Ich weiß nicht, ob mir das gefällt, was ich vor mir auf der Leinwand sehe, während ich mir Popcorn um Popcorn in den Mund stecke, um perplex darauf rumzukauen, in der Hoffnung, dass ich aus dem Ganzen schlau werde. Gleichzeitig bin ich die komplette Laufzeit gefesselt von der Geschichte und im Nachhinein über die Kurzweiligkeit komplett überrascht. Warum mich „Hinterland“ aus dem Konzept bringt und mich ganz schön zwiegespalten zurücklässt, will ich dir im Folgenden erzählen.


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Herrn Kukas Empfehlungen

© Piper Verlag

Radek Knapp liefert mit Herr Kukas Empfehlungen einen Einblick, wie sich jugendliche Abenteuerlust und die Großstadt treffen. Waldemar bricht aus Warschau auf und noch vor seiner Ankunft in Wien legt Herr Kuka ihm mit seinen Empfehlungen ein Ei. Unterhaltsam und abwechslungsreich ist die Reise so jedenfalls.


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Höhe: Eine Hassliebe

Foto © Dimitry Anikin auf Unsplash

Warum ist mein Instagram-Feed voller Berggipfel, aber mir schlottern beim Anblick des Kettenkarussells im Prater die Knie? Was ist der Canaletto-Blick, und warum besichtigen wir in jeder Stadt das höchste Gebäude? Warum nennen Wiener:innen jeden Hügel „Berg“, und warum bringt das Vorarlberger:innen zum Schmunzeln? Wir haben uns ein paar Gedanken über unsere ambivalente Beziehung zu Höhe gemacht.


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