GAGA im West

GAGA VITRINA, Foto: B. Höpler

Mich fasziniert die Stadt als Collage, als Montage – ein Prozess des Aufbauens, Zusammenfügens, Kombinierens, Verflechtens. Unterschiedliche Zeiten, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Funktionen treffen aufeinander. Eine Wiener Mischung aus Geträumtem, Geplantem und Gewachsenem, die sich in dieser Stadtflanerie auf kleinstem Raum vielfältig verdichtet.


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Mehr als ein Museum

Die wunderbaren „Säulen“ zum Drehen, Foto © Apollonia Theresa Bitzan

Viktor Frankl ist Begründer der dritten Schule der Wiener Psychotherapie. Überlebender mehrerer Konzentrationslager und bei weitem nicht so bekannt wie seine Vorgänger Sigmund Freud und Alfred Adler. Das Viktor Frankl Museum Wien setzt sich mit den Thesen und Umsetzung der Existenzanalyse und Logotherapie Viktor Frankls auseinander.


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Hundstage – Tage wie Hunde

© Allegro Film

Da man derzeit überall auf Rezensionen zu Ulrich Seidls „Rimini“ stößt, habe ich mir gedacht, es wäre vielleicht interessanter, eine Review über eines seiner älteren Werke zu schreiben, die nicht nur nicht in der Masse der neusten Neuigkeiten unter geht, sondern auch einen guten Kontrast in der schöpferischen Genealogie des Regisseurs erkennen lassen könnte.


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Vom Schwärmen – eine Ausstellung in sechs Vitrinen

Ausschnitt aus einer Arbeit von Patricia Saavedra, Foto: Brigitta Höpler

Was im Kunstleben der Stadt während der Corona-Lockdowns zur Rettung wurde, betreibt die Künstlerin Babsi Daum seit bald 15 Jahren: Ausstellungen in Schaufenstern, rund um die Uhr von der Straße aus zu besichtigen. Die Schaufenster im Stuwerviertel im zweiten Bezirk werden zu kleinen Schauplätzen der Kunst, beleben die Umgebung, unterbrechen die gewohnten Wege und Blicke. Laden ein, sich überraschen zu lassen.


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Sprechen wir über die Yoni

aus „Ich und meine Yoni“ von Antonia Pichler, erschienen im Nova MD Verlag
Foto: Johanna Stockreiter

Eines Abends wird Antonia Pichler von ihrer Tochter gefragt, warum denn Mädchen in Bilderbüchern „nur“ ein Dreieck dort haben, wo ihre Yonis sind. Diese Frage hat die Autorin zum Nachdenken gebracht und daraufhin beschloss sie, dass es nun an der Zeit sei, dem weiblichen Geschlecht mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dies tut sie in ihrem neuen Kinderbuch „Ich und meine Yoni“ und bricht damit ein Tabuthema auf, welches schon zu lange ein blinder Fleck gewesen ist.


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