Weihnachtshorror 2021 – das sechste Jahr der winterlichen Finsternis

© Maven Screen Media

Schon wieder ein Jahr vergangen, schon wieder Kälte, Punsch und… schon wieder Lockdown? Oder wieder doch nicht? Ja es scheint, als ob wir auch dieses Jahr wieder mehr zusammenrücken und eine wirklich ruhige besinnliche Zeit haben werden und weil jede:r von uns sicher jeden „normalen“ Weihnachtsfilm schon hundert Mal gesehen hat, ist es wieder an der Zeit, den Geschenkesack vom Christkind bis ganz unten zu durchsuchen und nachzusehen, welche dunklen, gruseligen Sachen sich dort so angesammelt haben.


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24 Frauen, 24 Geschichten

© ARTE

„Es passiert jeden Tag. Jeden verdammten Tag – 24h – sind wir gezwungen, eure Blicke, Beleidigungen und Belästigungen zu ertragen“, sagt die Protagonistin des Kurzfilms „Rote Nacht“ wütend. „Rote Nacht“ ist einer von 24 Kurzfilmen, die 24 Geschichten von 24 Frauen erzählen – 24 Geschichten von Gewalt gegen Frauen. Eine Gruppe von Künstlerinnen aus Europa schrieb die Szenen, inspiriert von wahren Begebenheiten. Du kannst die Filmreihe in der ARTE-Mediathek streamen.

Triggerwarnung: In diesem Artikel und in der rezensierten ARTE-Kurzfilmreihe geht es um psychische, körperliche und sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Diese Darstellungen können negative Gefühle und Flashbacks auslösen. Bitte sei achtsam mit dir und überlege dir, ob du dich jetzt mit diesen Inhalten konfrontieren möchtest.


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Hinterland: Ganz schön schräg

„Hinterland“ © Constantin Film

So wirklich gut geht’s mir nicht, als ich aus dem Kinosaal gehe, nachdem ich mir Stefan Ruzowitzkys „Hinterland“ angesehen habe. „Irgendwie weird“, denke ich – und das eigentlich schon den ganzen Film hinweg. Ich weiß nicht, ob mir das gefällt, was ich vor mir auf der Leinwand sehe, während ich mir Popcorn um Popcorn in den Mund stecke, um perplex darauf rumzukauen, in der Hoffnung, dass ich aus dem Ganzen schlau werde. Gleichzeitig bin ich die komplette Laufzeit gefesselt von der Geschichte und im Nachhinein über die Kurzweiligkeit komplett überrascht. Warum mich „Hinterland“ aus dem Konzept bringt und mich ganz schön zwiegespalten zurücklässt, will ich dir im Folgenden erzählen.


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Reboot/Remake – Die Rückkehr des ewig Neuen

Nosferatu und Nosferatu (Copyright Prana Film GMBH/Gaumont)

Nicht nur wenn Drehbuchautor:innen streiken ist Hollywood Vollzeit damit beschäftigt, Fortsetzungen, Remakes und Reboots zu produzieren. Damit einher gehen einige Phänomene, die leider oftmals im Trubel zwischen Lobpreisungen und harten Kritiken untergehen. Ich möchte das Hauptaugenmerk auf sie lenken, um Remakes und Konsorten ausgiebiger zu erklären und nicht nur eine Reproduktion altbekannte Erklärungsmuster zu betreiben.


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Marko Feingold – ein jüdisches Leben

Filmplakat © Blackbox Film & Medienproduktion
und Stadtkino Filmverleih

Die Kinoleinwand wird hell. Ein schwarzer Hintergrund, davor sitzt Marko Feingold – der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs – und sagt entschlossen: „Ich erzähle meine Geschichte jetzt schon über 70 Jahre und ich bin immer noch nicht fertig. Ich bin so lange nicht fertig, solange es Menschen gibt, die das, was mir passiert ist, leugnen.“


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