Luzifer

© Ulrich Seidl Filmproduktion

Die Ulrich Seidl Filmproduktion brachte dieses Jahr ganze drei gefeierte Filme heraus, eine durchaus beachtliche Leistung. Einer davon ist ein düsterer, einzig- und eigenartiger Film namens „Luzifer“, bei dem der Michael-Haneke-Schüler Peter Brunner sowohl Regie führte, als auch das Drehbuch verfasste.


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Hundstage – Tage wie Hunde

© Allegro Film

Da man derzeit überall auf Rezensionen zu Ulrich Seidls „Rimini“ stößt, habe ich mir gedacht, es wäre vielleicht interessanter, eine Review über eines seiner älteren Werke zu schreiben, die nicht nur nicht in der Masse der neusten Neuigkeiten unter geht, sondern auch einen guten Kontrast in der schöpferischen Genealogie des Regisseurs erkennen lassen könnte.


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Alltagsgeschichten. Reloaded – Rewatched – Reframed

© ORF

„Dem Volk aufs Maul gschaut“ ist eine Redewendung, die oftmals zum Signalisieren von Bodenständigkeit verwendet wird. Dabei entlarvt sie sich selbst aber als ein Blick von oben herab, bedenkt man, dass durch die Abgrenzung vom „schauenden“ Menschen und „dem Volk“ ein ungleichmäßiges Kräfteverhältnis illustriert wird. Wer ist „schauend“ und wem wird „aufs Maul geschaut“? Elisabeth Toni Spira verstand es meisterhaft „mit“, anstatt nur „über“ Menschen zu reden, ihnen zuzuhören, aber auch manchmal kritisch nachzufragen.


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House of Gucci

„House of Gucci“, Filmplakat (Detail)

Rote und grüne Streifen und zwei Gs in der Mitte – wer kennt dieses Logo nicht? Ja, es ist Gucci, eine der berühmtesten Mode-Marken weltweit. Doch wie wir wissen, ist nicht alles Gold, was glänzt. Hinter der Erfolgsgeschichte von Gucci verbirgt sich eine tragische Familien-Saga. Ridley Scott hat die Story im Film „House of Gucci“ auf die Kinoleinwand gebracht. Wenn du ein Fan von Skandalen, Intrigen, True Crime und Lady Gaga bist, wirst du diesen Film lieben!


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Wiener Verbrechen in Schwarz-Weiß

„Mann im Schatten“, Bildrecht: ÖFA

„Mann im Schatten“ aus dem Jahr 1961 ist durchzogen von Gegengensätzen und Subversionen. Wir sehen den Charme Wiens in Zeiten des Wirtschaftaufschwungs, aber auch die langen Schatten des Zweiten Weltkriegs haben hier ihren Platz. Nicht nur zwischen den Zeilen, sondern auch direkt in ihnen werden wir daran erinnert, dass die für uns „weit entfernte“ Vergangenheit hier noch sehr nahe ist.


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