Mehr als ein Museum

Die wunderbaren „Säulen“ zum Drehen, Foto © Apollonia Theresa Bitzan

Viktor Frankl ist Begründer der dritten Schule der Wiener Psychotherapie. Überlebender mehrerer Konzentrationslager und bei weitem nicht so bekannt wie seine Vorgänger Sigmund Freud und Alfred Adler. Das Viktor Frankl Museum Wien setzt sich mit den Thesen und Umsetzung der Existenzanalyse und Logotherapie Viktor Frankls auseinander.


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Parasoziale Beziehungen: Wenn Celebrities zu Freund:innen werden

Foto © Mathew Browne auf Unsplash

Deine Screen-Time ist regelmäßig 5h+? Ohne Serienhintergrundrauschen schläfst du nicht ein? Bei deinen Lockdown-Spaziergängen trifft man dich nicht ohne Kopfhörer im Ohr? Du bist nicht allein. Während der Pandemie ist die private Mediennutzung weltweit explodiert. Für manche von uns sind die fiktiven und realen Charaktere auf unseren Bildschirmen mittlerweile zu alten Bekannten geworden. Anstatt mit Freund:innen Gemüse zu schnippeln, leisten uns Rachel, Ross & Co. oder die Hosts unseres Lieblingspodcasts beim Kochen Gesellschaft. Wer früher noch mit Kolleg:innen die Mittagspause verbrachte, der zappt sich heute beim Essen durch die neuesten Insta-Stories. Sozialwissenschaftler:innen nennen dieses Phänomen parasoziale Interaktion.


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Sprechen wir über die Yoni

aus „Ich und meine Yoni“ von Antonia Pichler, erschienen im Nova MD Verlag
Foto: Johanna Stockreiter

Eines Abends wird Antonia Pichler von ihrer Tochter gefragt, warum denn Mädchen in Bilderbüchern „nur“ ein Dreieck dort haben, wo ihre Yonis sind. Diese Frage hat die Autorin zum Nachdenken gebracht und daraufhin beschloss sie, dass es nun an der Zeit sei, dem weiblichen Geschlecht mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dies tut sie in ihrem neuen Kinderbuch „Ich und meine Yoni“ und bricht damit ein Tabuthema auf, welches schon zu lange ein blinder Fleck gewesen ist.


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Tanz dich glücklich

Ensemble „Flötenzauber“, 2019 © Anna Sommerfeld

Hana Zanin Pauknerová ist Obfrau eines wunderbaren Vereins. Dem Verein Ich bin O.K. Seit 40 Jahren gibt es ihn bereits und er bietet seither Tanzkurse für Menschen mit Behinderungen an. Gegründet wurde er von Katalin Zanin. „Sie wollte zeigen, dass diese Menschen auch etwas zur Gesellschaft beitragen können“ – und so hat die gebürtige Ungarin 1979 zunächst eine Tanzgruppe in Wien gegründet.


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Alltagsgeschichten. Reloaded – Rewatched – Reframed

© ORF

„Dem Volk aufs Maul gschaut“ ist eine Redewendung, die oftmals zum Signalisieren von Bodenständigkeit verwendet wird. Dabei entlarvt sie sich selbst aber als ein Blick von oben herab, bedenkt man, dass durch die Abgrenzung vom „schauenden“ Menschen und „dem Volk“ ein ungleichmäßiges Kräfteverhältnis illustriert wird. Wer ist „schauend“ und wem wird „aufs Maul geschaut“? Elisabeth Toni Spira verstand es meisterhaft „mit“, anstatt nur „über“ Menschen zu reden, ihnen zuzuhören, aber auch manchmal kritisch nachzufragen.


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