„Wenn sie einen Typen kriegen wollen, werden sie auf einmal gläubig und schreiben an Gott“

Foto © Anna Konrath

Kaum ein Tag vergeht in Wien ohne Poetry-Slam, während der Tagebuch Slam noch nischigen Kultcharakter genießt. Diana Köhle hat das Format, bei dem Menschen jeden Alters die intimsten, lustigsten oder auch köstlich banalsten Einträge aus ihren Jugendtagebüchern auf der Bühne vorlesen, in Österreich etabliert. Sie erzählt uns, warum das Tagebuchschreiben während ihrer Kindheit in der Tiroler Provinz zum Rettungsanker wurde, was sie dank Tagebuch Slam über pubertäre Paarungsversuche und in Vergessenheit geratene Verhütungsmethoden gelernt hat, und welchem groben Missverständnis ihre schärfsten Kritiker:innen aufliegen.


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Parasoziale Beziehungen: Wenn Celebrities zu Freund:innen werden

Foto © Mathew Browne auf Unsplash

Deine Screen-Time ist regelmäßig 5h+? Ohne Serienhintergrundrauschen schläfst du nicht ein? Bei deinen Lockdown-Spaziergängen trifft man dich nicht ohne Kopfhörer im Ohr? Du bist nicht allein. Während der Pandemie ist die private Mediennutzung weltweit explodiert. Für manche von uns sind die fiktiven und realen Charaktere auf unseren Bildschirmen mittlerweile zu alten Bekannten geworden. Anstatt mit Freund:innen Gemüse zu schnippeln, leisten uns Rachel, Ross & Co. oder die Hosts unseres Lieblingspodcasts beim Kochen Gesellschaft. Wer früher noch mit Kolleg:innen die Mittagspause verbrachte, der zappt sich heute beim Essen durch die neuesten Insta-Stories. Sozialwissenschaftler:innen nennen dieses Phänomen parasoziale Interaktion.


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Das etc.-Freundschaftsbuch: Magdalena

Du erinnerst dich: Im Stile des glorreichen Mediums unserer Kindheit wollen wir dir in unserem neuen „etc-Freundschaftsbuch“ nach und nach unsere Autor:innen vorstellen. In den nächsten Monaten geht es in unserem Jahreschwerpunkt nämlich um die Personen, die hinter dem etc. Magazin stecken. Dieses Mal gibt es einen Eintrag von Magdalena.


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Der Vorteil ist, dass wir denselben Vogel haben

Foto (Ausschnitt) © Andreas Kurz

Seit 2018 mischt das Schauspielkollektiv DAS SCHAUWERK die Linzer Kleinkunstszene auf. Doch als die Theater Mitte März 2020 für unbekannte Zeit ihre Türen schlossen, musste die Truppe ihre Auftritte kurzum auf Instagram verlegen, und kreierte damit ein neues Genre: den „sozial distanzierten Insta-Krimi“. Dieser überzeugte auch im Rahmen unseres Calls ETC. sucht ETC. Während eines Skype-Gesprächs mit vier SCHAUWERK-Mitgliedern haben wir nun erfahren, wie überrascht sie von den Publikumsreaktionen waren, was die Linzer FPÖ mit ihrer Entstehungsgeschichte zu tun hat, und warum die Corona-bedingte Digitalisierung zu einer kleinen Theaterrevolution führen könnte.


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Du hattest einen Corona-Traum? Hirnforscher:innen wissen warum

Foto (Detail): Noel Nichols auf Unsplash

Die Popularität des Hashtags #coronadreams zeigt, dass die Pandemie Menschen weltweit bis in den Schlaf verfolgt. Zahlreiche Twitter-User:innen teilen Alpträume, in denen sie sich in dichtgedrängten Menschenmengen wiederfinden oder erschrocken feststellen, dass sie ihr Haus ohne Mundnasenschutz verlassen haben. Aktuell erforschen Neurowissenschaftler:innen, warum wir im Lockdown nicht nur häufiger, sondern auch düsterer und skurriler träumen. Wie schon die alten Ägypter, antiken Griechen und Sigmund Freud, will die moderne Hirnforschung einem der rätselhaftesten Tricks unseres Bewusstseins auf die Spur kommen.


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