Iphigenie wehrt sich: Im Gespräch mit der Regisseurin Angelika Messner

© Anna Stocher/TAG

Im Theater an der Gumpendorferstraße ist eine Iphigenie zu sehen, die flucht, tobt und kämpft. In ihrer radikalen Neufassung von Goethes „Iphigenie auf Tauris“ hat Angelika Messner aus der duldsamen Priesterin eine wortgewaltige Heldin gemacht. Die Wiener Dramaturgin und Regisseurin hat mit uns über die Entstehungsgeschichte des Stücks gesprochen.


„Iphigenie wehrt sich: Im Gespräch mit der Regisseurin Angelika Messner“ weiterlesen

Wann kommst du zurück aus Wien?

Foto: Annie Spratt auf Unsplash

Unsere Autorin ist am Land geboren und aufgewachsen, und mit 18 in die Stadt gezogen. Sie hatte nicht den Plan zu bleiben, blieb aber trotzdem. Mittlerweile sind es zehn Jahre. Bei vielen Heimatbesuchen bekommt sie die Frage: Wann ziehst du endlich zurück? Hier ihr Versuch einer Antwort.


„Wann kommst du zurück aus Wien?“ weiterlesen

Blutiger Sommer: Die Revolution der Frauen

(v.l.n.r.): Myassa Kraitt, Mona Matbou Riahi, Simonida Selimović © Apollonia Theresa Bitzan

Aus aktuellem Anlass wird das Stück „Blutiger Sommer“ des Nestroy-nominierten iranisch-österreichischen Regisseurs Alireza Daryanavard wiederaufgenommen. Am 9. November feierte die neue Version des Stücks, nun mit dem Untertitel „Revolution der Frauen“, Premiere im WERK X-Petersplatz.

„Blutiger Sommer: Die Revolution der Frauen“ weiterlesen

„Wenn sie einen Typen kriegen wollen, werden sie auf einmal gläubig und schreiben an Gott“

Foto © Anna Konrath

Kaum ein Tag vergeht in Wien ohne Poetry-Slam, während der Tagebuch Slam noch nischigen Kultcharakter genießt. Diana Köhle hat das Format, bei dem Menschen jeden Alters die intimsten, lustigsten oder auch köstlich banalsten Einträge aus ihren Jugendtagebüchern auf der Bühne vorlesen, in Österreich etabliert. Sie erzählt uns, warum das Tagebuchschreiben während ihrer Kindheit in der Tiroler Provinz zum Rettungsanker wurde, was sie dank Tagebuch Slam über pubertäre Paarungsversuche und in Vergessenheit geratene Verhütungsmethoden gelernt hat, und welchem groben Missverständnis ihre schärfsten Kritiker:innen aufliegen.


„„Wenn sie einen Typen kriegen wollen, werden sie auf einmal gläubig und schreiben an Gott““ weiterlesen

Parasoziale Beziehungen: Wenn Celebrities zu Freund:innen werden

Foto © Mathew Browne auf Unsplash

Deine Screen-Time ist regelmäßig 5h+? Ohne Serienhintergrundrauschen schläfst du nicht ein? Bei deinen Lockdown-Spaziergängen trifft man dich nicht ohne Kopfhörer im Ohr? Du bist nicht allein. Während der Pandemie ist die private Mediennutzung weltweit explodiert. Für manche von uns sind die fiktiven und realen Charaktere auf unseren Bildschirmen mittlerweile zu alten Bekannten geworden. Anstatt mit Freund:innen Gemüse zu schnippeln, leisten uns Rachel, Ross & Co. oder die Hosts unseres Lieblingspodcasts beim Kochen Gesellschaft. Wer früher noch mit Kolleg:innen die Mittagspause verbrachte, der zappt sich heute beim Essen durch die neuesten Insta-Stories. Sozialwissenschaftler:innen nennen dieses Phänomen parasoziale Interaktion.


„Parasoziale Beziehungen: Wenn Celebrities zu Freund:innen werden“ weiterlesen