Das etc.-Freundschaftsbuch: Sofie

Du erinnerst dich sicherlich an die Hochblüte deiner Volksschulzeit: Die Ära des Freundschaftsbuches. Im Stile dieses glorreichen Mediums unserer Kindheit wollen wir dir in unserem neuen „etc-Freundschaftsbuch“ nach und nach unsere Autor:innen vorstellen. Das Jahresspecial ist 2022 nämlich das etc. Magazin selbst, oder besser gesagt die Personen, die dahinterstecken. Wir wünschen dir viel Freude beim Lesen und Schmunzeln! Den ersten Eintrag liefere übrigens ich, Sofie.


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Der Vorteil ist, dass wir denselben Vogel haben

Foto (Ausschnitt) © Andreas Kurz

Seit 2018 mischt das Schauspielkollektiv DAS SCHAUWERK die Linzer Kleinkunstszene auf. Doch als die Theater Mitte März 2020 für unbekannte Zeit ihre Türen schlossen, musste die Truppe ihre Auftritte kurzum auf Instagram verlegen, und kreierte damit ein neues Genre: den „sozial distanzierten Insta-Krimi“. Dieser überzeugte auch im Rahmen unseres Calls ETC. sucht ETC. Während eines Skype-Gesprächs mit vier SCHAUWERK-Mitgliedern haben wir nun erfahren, wie überrascht sie von den Publikumsreaktionen waren, was die Linzer FPÖ mit ihrer Entstehungsgeschichte zu tun hat, und warum die Corona-bedingte Digitalisierung zu einer kleinen Theaterrevolution führen könnte.


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Sprechen wir über die Yoni

aus „Ich und meine Yoni“ von Antonia Pichler, erschienen im Nova MD Verlag
Foto: Johanna Stockreiter

Eines Abends wird Antonia Pichler von ihrer Tochter gefragt, warum denn Mädchen in Bilderbüchern „nur“ ein Dreieck dort haben, wo ihre Yonis sind. Diese Frage hat die Autorin zum Nachdenken gebracht und daraufhin beschloss sie, dass es nun an der Zeit sei, dem weiblichen Geschlecht mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dies tut sie in ihrem neuen Kinderbuch „Ich und meine Yoni“ und bricht damit ein Tabuthema auf, welches schon zu lange ein blinder Fleck gewesen ist.


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Tanz dich glücklich

Ensemble „Flötenzauber“, 2019 © Anna Sommerfeld

Hana Zanin Pauknerová ist Obfrau eines wunderbaren Vereins. Dem Verein Ich bin O.K. Seit 40 Jahren gibt es ihn bereits und er bietet seither Tanzkurse für Menschen mit Behinderungen an. Gegründet wurde er von Katalin Zanin. „Sie wollte zeigen, dass diese Menschen auch etwas zur Gesellschaft beitragen können“ – und so hat die gebürtige Ungarin 1979 zunächst eine Tanzgruppe in Wien gegründet.


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Alltagsgeschichten. Reloaded – Rewatched – Reframed

© ORF

„Dem Volk aufs Maul gschaut“ ist eine Redewendung, die oftmals zum Signalisieren von Bodenständigkeit verwendet wird. Dabei entlarvt sie sich selbst aber als ein Blick von oben herab, bedenkt man, dass durch die Abgrenzung vom „schauenden“ Menschen und „dem Volk“ ein ungleichmäßiges Kräfteverhältnis illustriert wird. Wer ist „schauend“ und wem wird „aufs Maul geschaut“? Elisabeth Toni Spira verstand es meisterhaft „mit“, anstatt nur „über“ Menschen zu reden, ihnen zuzuhören, aber auch manchmal kritisch nachzufragen.


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