Von Mundls Watschn bis Pandemie-Verarbeitung: Das Wiener Kunstmuseen-Finale 2021

Ines Doujak, Geistervölker (2021), Courtesy die Künstlerin

Jedes Jahr, das Corona-Jahr 2020 einfach mal naiv weggedacht, dasselbe Spiel: es herbst’lt in Wien und prompt knallen die großen Wiener Kunstmuseen die Blockbuster-Ausstellungen des Jahres derart penetrant in die Öffentlichkeit hinaus, dass man fast Angst bekommt. Die Wucht der Marketing-Maschinerie mancher Häuser gleicht Mundls einst angedrohter „Watschn, dass da 14 Tog da Schädl wocklt“. Immerhin erwarten dich und mich noch kleinere Ausstellungs-Schmankerl, die uns noch bis Jahresende und darüber hinaus die kalte Jahreszeit versüßen. Ein unvollständiger Überblick zu bereits eröffneten Ausstellungen und jene, deren Räumlichkeiten sich uns bald noch öffnen werden.


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Marko Feingold – ein jüdisches Leben

Filmplakat © Blackbox Film & Medienproduktion
und Stadtkino Filmverleih

Die Kinoleinwand wird hell. Ein schwarzer Hintergrund, davor sitzt Marko Feingold – der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs – und sagt entschlossen: „Ich erzähle meine Geschichte jetzt schon über 70 Jahre und ich bin immer noch nicht fertig. Ich bin so lange nicht fertig, solange es Menschen gibt, die das, was mir passiert ist, leugnen.“


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Post aus: Curacao

Foto © Steffi Braunisch

Curacao, da denkt man an blauen Likör in Cocktails. Wenn man weiter überlegt, wo der Likör herkommt, kommt man aber schnell zu weißen Stränden und blauem Meer. Karibik-Kitsch und Urlaub für die Seele eben. Die Insel verspricht aber nicht nur das, sondern landschaftliche Vielfalt, Großstadtleben und versteckte Schönheiten.,


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Slash 2021 – Gestern, Heute und Morgen

Das /Slash Festival von 23. September bis 3. Oktober ist dieses Jahr wieder als kulturelles Chamäleon unterwegs gewesen, dessen Blicke durch Raum und Zeit und in alle Richtungen schweifen ließ. Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit wurden hierbei genauestens unter die Lupe genommen, und zwar nicht nur in Hinblick auf die Produktionsjahre der gezeigten Filme, sondern auch bezüglich ihrer Themenbereiche.


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Die Drehbuchautorinnen von “Melanin Scripts” mischen die deutschsprachige Filmszene auf

Fotos © Elodie Grethen / Ina Aydogan

2020 haben die österreichischen Drehbuchautorinnen Malina Nwabuonwor und Marie Noel ein gemeinsames Schreibkollektiv gegründet. Ihr Ziel: Filme und Serien mit komplexen Schwarzen Protagonist:innen auf große und kleine Bildschirme zu bringen. Mit uns sprechen sie über das Handwerk des Skript-Writings, eine sich rasant wandelnde Filmbranche, und eine vielversprechende “Harry Potter” Spin-off Idee.


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