Halloween 2021 – Ein Jahr wie kein anderes

Halloween-Postkarte, vermutlich frühes 20. Jahrhundert

Da Halloween ja bekanntlich ein Fest für alle Sinne ist – man kann es sehen, riechen, fühlen, schmecken und auch hören – möchte ich dieses Jahr wieder eine Rundschau machen, die sämtliche mir einfallenden Aspekte des Festes abdeckt und gleichzeitig eine Art Bestandsaufname darstellt, was Halloween 2021 bedeutet und bedeuten kann.


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Marko Feingold – ein jüdisches Leben

Filmplakat © Blackbox Film & Medienproduktion
und Stadtkino Filmverleih

Die Kinoleinwand wird hell. Ein schwarzer Hintergrund, davor sitzt Marko Feingold – der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs – und sagt entschlossen: „Ich erzähle meine Geschichte jetzt schon über 70 Jahre und ich bin immer noch nicht fertig. Ich bin so lange nicht fertig, solange es Menschen gibt, die das, was mir passiert ist, leugnen.“


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Ich fühl mich so “bläh“  

Foto © Kinga Cichewicz auf Unsplash

Zwischen 300,000 und 500,000 Wörter umfasst die deutsche Sprache, und keines davon kann beschreiben, was viele von uns in der (hoffentlich) letzten Phase dieser Pandemie fühlen. Selbst das sonst universell einsetzbare “grantig“ reicht nicht aus, um dieser anhaltenden, vagen “bläh“-Stimmung gerecht zu werden. Wir versuchen, dem namenlosen Pandemiegefühl auf den Grund zu gehen.


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