Alltagsgeschichten. Reloaded – Rewatched – Reframed

© ORF

„Dem Volk aufs Maul gschaut“ ist eine Redewendung, die oftmals zum Signalisieren von Bodenständigkeit verwendet wird. Dabei entlarvt sie sich selbst aber als ein Blick von oben herab, bedenkt man, dass durch die Abgrenzung vom „schauenden“ Menschen und „dem Volk“ ein ungleichmäßiges Kräfteverhältnis illustriert wird. Wer ist „schauend“ und wem wird „aufs Maul geschaut“? Elisabeth Toni Spira verstand es meisterhaft „mit“, anstatt nur „über“ Menschen zu reden, ihnen zuzuhören, aber auch manchmal kritisch nachzufragen.


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Du hattest einen Corona-Traum? Hirnforscher:innen wissen warum

Foto (Detail): Noel Nichols auf Unsplash

Die Popularität des Hashtags #coronadreams zeigt, dass die Pandemie Menschen weltweit bis in den Schlaf verfolgt. Zahlreiche Twitter-User:innen teilen Alpträume, in denen sie sich in dichtgedrängten Menschenmengen wiederfinden oder erschrocken feststellen, dass sie ihr Haus ohne Mundnasenschutz verlassen haben. Aktuell erforschen Neurowissenschaftler:innen, warum wir im Lockdown nicht nur häufiger, sondern auch düsterer und skurriler träumen. Wie schon die alten Ägypter, antiken Griechen und Sigmund Freud, will die moderne Hirnforschung einem der rätselhaftesten Tricks unseres Bewusstseins auf die Spur kommen.


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Frauen verändern die Welt

Heike Specht, „Die ersten ihrer Art“, erschienen im Piper Verlag

Heike Specht hat mit „Die ersten ihrer Art“ eine Ode an Vorreiterfrauen geschrieben. Das Buch gibt einen Überblick über politische Pionierinnen der vergangenen 120 Jahre mit Fokus auf Deutschland, Ausflüge in internationale Politik gibt es aber auch. Anstelle von Biografien gibt es eine zeitliche Querschnittszusammenfassung, die eine lange Reihe von Frauen in eine stolze Tradition des Feminismus stellt.


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Wiener Verbrechen in Schwarz-Weiß

„Mann im Schatten“, Bildrecht: ÖFA

„Mann im Schatten“ aus dem Jahr 1961 ist durchzogen von Gegengensätzen und Subversionen. Wir sehen den Charme Wiens in Zeiten des Wirtschaftaufschwungs, aber auch die langen Schatten des Zweiten Weltkriegs haben hier ihren Platz. Nicht nur zwischen den Zeilen, sondern auch direkt in ihnen werden wir daran erinnert, dass die für uns „weit entfernte“ Vergangenheit hier noch sehr nahe ist.


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Diese Wiener Kulturevents können wir kaum erwarten

“Geschichten aus dem Wiener Wald”
Foto: Alexander Gotter

Das Kulturjahr 2022 hat einiges zu bieten. Zum Glück, denn wir genießen es mehr denn je durch Museumssäle zu schlendern, es uns im roten Samtsessel im Kino gemütlich zu machen und im verdunkelten Theatersaal auf das Öffnen des Vorhangs zu warten. Wir verraten dir die zehn Vorstellungen, Filme und Ausstellungen, die auf unserer Liste ganz oben stehen.


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