Höhe: Eine Hassliebe

Foto © Dimitry Anikin auf Unsplash

Warum ist mein Instagram-Feed voller Berggipfel, aber mir schlottern beim Anblick des Kettenkarussells im Prater die Knie? Was ist der Canaletto-Blick, und warum besichtigen wir in jeder Stadt das höchste Gebäude? Warum nennen Wiener:innen jeden Hügel „Berg“, und warum bringt das Vorarlberger:innen zum Schmunzeln? Wir haben uns ein paar Gedanken über unsere ambivalente Beziehung zu Höhe gemacht.


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Ich wollte Whiskey trinken, rauchen und Schachspielen

Foto © Hermann Dieckmann

Im Jahr 2015 macht sich Kineke Mulder mit einem Schachbrett unter dem Arm und einem flauen Gefühl im Magen auf dem Weg zum Wiener Hauptbahnhof. Sie will die Menschen, die dort nach der Flucht vor Krieg und Gewalt gestrandet sind, zu einer Partie Schach einladen. Ob ihre Idee Anklang fand, was sie mit ihrem Verein Chess Unlimited erreichen will und warum sie sich selbst in das Spiel verliebte, erzählt sie uns in einem sehr persönlichen Gespräch.   


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Halloween 2021 – Ein Jahr wie kein anderes

Halloween-Postkarte, vermutlich frühes 20. Jahrhundert

Da Halloween ja bekanntlich ein Fest für alle Sinne ist – man kann es sehen, riechen, fühlen, schmecken und auch hören – möchte ich dieses Jahr wieder eine Rundschau machen, die sämtliche mir einfallenden Aspekte des Festes abdeckt und gleichzeitig eine Art Bestandsaufname darstellt, was Halloween 2021 bedeutet und bedeuten kann.


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Marko Feingold – ein jüdisches Leben

Filmplakat © Blackbox Film & Medienproduktion
und Stadtkino Filmverleih

Die Kinoleinwand wird hell. Ein schwarzer Hintergrund, davor sitzt Marko Feingold – der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs – und sagt entschlossen: „Ich erzähle meine Geschichte jetzt schon über 70 Jahre und ich bin immer noch nicht fertig. Ich bin so lange nicht fertig, solange es Menschen gibt, die das, was mir passiert ist, leugnen.“


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Ich fühl mich so “bläh“  

Foto © Kinga Cichewicz auf Unsplash

Zwischen 300,000 und 500,000 Wörter umfasst die deutsche Sprache, und keines davon kann beschreiben, was viele von uns in der (hoffentlich) letzten Phase dieser Pandemie fühlen. Selbst das sonst universell einsetzbare “grantig“ reicht nicht aus, um dieser anhaltenden, vagen “bläh“-Stimmung gerecht zu werden. Wir versuchen, dem namenlosen Pandemiegefühl auf den Grund zu gehen.


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