Sprechen wir über die Yoni

aus „Ich und meine Yoni“ von Antonia Pichler, erschienen im Nova MD Verlag
Foto: Johanna Stockreiter

Eines Abends wird Antonia Pichler von ihrer Tochter gefragt, warum denn Mädchen in Bilderbüchern „nur“ ein Dreieck dort haben, wo ihre Yonis sind. Diese Frage hat die Autorin zum Nachdenken gebracht und daraufhin beschloss sie, dass es nun an der Zeit sei, dem weiblichen Geschlecht mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dies tut sie in ihrem neuen Kinderbuch „Ich und meine Yoni“ und bricht damit ein Tabuthema auf, welches schon zu lange ein blinder Fleck gewesen ist.


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Tanz dich glücklich

Ensemble „Flötenzauber“, 2019 © Anna Sommerfeld

Hana Zanin Pauknerová ist Obfrau eines wunderbaren Vereins. Dem Verein Ich bin O.K. Seit 40 Jahren gibt es ihn bereits und er bietet seither Tanzkurse für Menschen mit Behinderungen an. Gegründet wurde er von Katalin Zanin. „Sie wollte zeigen, dass diese Menschen auch etwas zur Gesellschaft beitragen können“ – und so hat die gebürtige Ungarin 1979 zunächst eine Tanzgruppe in Wien gegründet.


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Alltagsgeschichten. Reloaded – Rewatched – Reframed

© ORF

„Dem Volk aufs Maul gschaut“ ist eine Redewendung, die oftmals zum Signalisieren von Bodenständigkeit verwendet wird. Dabei entlarvt sie sich selbst aber als ein Blick von oben herab, bedenkt man, dass durch die Abgrenzung vom „schauenden“ Menschen und „dem Volk“ ein ungleichmäßiges Kräfteverhältnis illustriert wird. Wer ist „schauend“ und wem wird „aufs Maul geschaut“? Elisabeth Toni Spira verstand es meisterhaft „mit“, anstatt nur „über“ Menschen zu reden, ihnen zuzuhören, aber auch manchmal kritisch nachzufragen.


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Du hattest einen Corona-Traum? Hirnforscher:innen wissen warum

Foto (Detail): Noel Nichols auf Unsplash

Die Popularität des Hashtags #coronadreams zeigt, dass die Pandemie Menschen weltweit bis in den Schlaf verfolgt. Zahlreiche Twitter-User:innen teilen Alpträume, in denen sie sich in dichtgedrängten Menschenmengen wiederfinden oder erschrocken feststellen, dass sie ihr Haus ohne Mundnasenschutz verlassen haben. Aktuell erforschen Neurowissenschaftler:innen, warum wir im Lockdown nicht nur häufiger, sondern auch düsterer und skurriler träumen. Wie schon die alten Ägypter, antiken Griechen und Sigmund Freud, will die moderne Hirnforschung einem der rätselhaftesten Tricks unseres Bewusstseins auf die Spur kommen.


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Frauen verändern die Welt

Heike Specht, „Die ersten ihrer Art“, erschienen im Piper Verlag

Heike Specht hat mit „Die ersten ihrer Art“ eine Ode an Vorreiterfrauen geschrieben. Das Buch gibt einen Überblick über politische Pionierinnen der vergangenen 120 Jahre mit Fokus auf Deutschland, Ausflüge in internationale Politik gibt es aber auch. Anstelle von Biografien gibt es eine zeitliche Querschnittszusammenfassung, die eine lange Reihe von Frauen in eine stolze Tradition des Feminismus stellt.


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